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Seepogo 2024-Samstag Bericht

Obwohl mir der Freitag intensiv in den Knochen steckte, machte ich mich wieder auf zum zweiten Tag des Seepogos. Vorfreude machte sich schon auf der Hinfahrt bemerkbar und gipfelte ins Unermessliche, als wir wieder auf den Parkplatz fuhren. Die zweite Erkenntnis, folgte dann auf dem Gelände. Denn obwohl das Seepogo seit Jahren den Slogan „Sommer, Sonne, Seepogo“ auf dem Banner hat… eine Garantie dafür gibt es nicht, wie die letzten Jahre gezeigt haben. DIESES Jahr gab es Sonne…und zwar brennend heiße Sonne mit der entsprechenden Temperatur. Heißer war nur das Musikprogramm:

Den Anfang machte die Band „Morty“, die noch als „Beesonflowers“ auf dem Plakat standen. Guter Start in Tag 2. Musik irgendwo zwischen Alternative und Indierock, auch mal mit Reggae Einfluss. Richtig gut einfach! Und obwohl ich die Frontfrau schon seit Jahren kenne, wusste ich nicht, dass sie auch noch übertrieben geil singen kann, was ich ihr nach dem Konzert natürlich sofort mitteilen musste:-)

Weiter ging es mit „Visions Only“. Auf deren Auftritt musste ich 2 Jahre warten, aber es hat sich definitiv gelohnt. Trotz einiger, hitzebedingter „Hirnaussetzer“ (Original Aussage Chris), hat es mega viel Spaß gemacht und das hat man auch Ihnen angemerkt. Die Setlist ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Leider war das dann auch der Punkt, an dem die Hitze mich gekillt hat, weswegen ich die meiste Zeit danach im Biergarten verbracht habe. Aber auch dort konnte ich weitere Eindrücke bekommen.

Was ich zu „For I am“ sagen kann: Geht gut nach vorn. Die Sängerin singt ganz anders als sie spricht. Aber geht ab. Ich mag das!

„SchoolDrugs“: Eine weitere energiegeladene Show. Gefallen mir immer dann, wenn sie etwas melodischer daherkommen und clean singen. Aber der Rest geht auch. „Geht auch“…Ich alter Charmeur.

„The Melmacs“: Sehr abwechslungsreich, mit Keyboard und mega sympathisch. Macht gute Laune und passt zum Sommer wie Arsch auf Eimer. Eins meiner Tageshighlights.

„Pogendroblem“ waren musikalisch ganz weit vorne und ich bescheinige ihnen einen großen Kunstfaktor. Ernstere Texte als man beim Bandnamen vermuten würde. Sehr solide Sache. Wenn sie schnell spielen, dann meinen sie schnell.

„The Sensitives“: Die Stimme der Sängerin ist der Wahnsinn und erinnert mich an…? Wenn ihr eine Idee habt schreibt mir ruhig mal. In jedem Fall sehr angenehme Musik, die mich einfach an chillige Orte katapultiert. Orte, wie das Seepogo halt. Auch der Sänger ist von guten Eltern. Auch wenn ich während ihrer Show immer noch im Biergarten saß, hat es mich gänzlich überzeugt.

Und weiter ging der Ritt mit „Buster Shuffle“. Die Londoner machten dass, was sie am besten können. Stimmung halt. Gut gelaunter Ska Punk, auch mal mit einem Ausflug zu „Bohemian Rhapsody.“ Und für das „Prodigy“ Cover „Outer Space“ geht noch extra viel Liebe raus.

Mehr aus Interesse als Vorfreude, kam mein Körper rechtzeitig zu „Ignite“ wieder auf normale Betriebstemperatur. Das sich die Kalifornier am Lago Alfredo einfinden, ist ja eigentlich schon spektakulär genug. Wenn man sieht wieviel Leute sich vor der Bühne einfinden weiß man: Alles korrekt gelaufen. Alles richtig gemacht. Bei einem Indoor Konzert könnte man jetzt behaupten, sie hätten die Hütte aberissen. Zum Glück war es Open Air. Und ja: Geil war es natürlich auch.

Ein bisschen traurig war ich vor „Pascow“ dann doch, denn schließlich war mir bewusst dass das Seepogo Nummer 11 mit deren Show endet. Geile Ansagen, geile Texte, geile Menschen und eine geradlinige, schnörkellose Deutschpunk Show wie sie im Buche steht. Viel mehr kann man zu „Pascow“ nicht sagen. Ich liebe sie! 100 Daumen nach oben fürs Finale.

Und dann war’s das schon für dieses Jahr. Gutes Essen, gute Preise, kalte Getränke (bis auf das erste Wasser meines lieben Begleiters), nette Menschen, tolle Orga, überdurchschnittlich saubere Dixies, die natürliche Schönheit der Location, mal wieder ein qualitativ mehr als hochwertiges Line-Up, perfekter Sound (wer kann, der kann), was kann man besser machen?

Wer jetzt die Antwort „Nichts“ erwartet hat, sorry. Ein ganz kleines Detail gibt’s dann doch. Der Verschluss der Festivalbändchen war so scheiße, dass er einfach abgefallen ist, wenn man sich den überstehenden Stoff abschneiden lassen hat. Uncool.

Aber mal im Ernst. Wenn das dass größte Manko eines Wochenendes ist, dann hat der Veranstalter irgendwas verdammt richtig gemacht.

Danke an alle die bekannten Gesichter und die neuen Leute die ich kennenlernen durfte. Danke für tolle Gespräche und vor allem Dingen: Danke an den Kulturverein Lago Alfredo für die positiven Vibes und die unfassbare Arbeit die ihr euch wieder gemacht habt.

Wie sehen uns 2025. Ob im Regen oder bei Mordshitze!

Bis bald (Villmar? Oder besser Pell Mell?)

Euer (immer noch mega geflashter)

Lord of Kerry

Seepogo 2024 Freitag-Review Video

Egal wie ich gucke, der Ton macht die Musik:-)

Kalkwerk 2024: Sonntag-Bericht

Weil der Samstag länger wurde, als ursprünglich geplant, hab ich „The deaf crowes“ leider verpasst.

Aber nun zu den Bands die ich gesehen habe:

„Di_ Hex“: Unfassbar. Ich mag keine Instrumentalmusik. Aber die ordentliche Portion Beklopptheit verschafft diesem Duo einen unfassbaren Vorteil. Und dabei kann man ihnen nie vorwerfen ihr Handwerk nicht zu verstehen. Geiler Anfang für meinen Kalkwerk Sonntag. Und damit hätte ich nicht gerechnet.


„Isn’t“: Technische Finesse, geile Crawls und geiler Gesang. Ist und bleibt ein Highlight der heimischen Metal Szene. Und immer wieder toll.


„Far Beneath“: Etwas gediegener, aber trotzdem rockig. Gern gesehen und für gut befunden. Immer wieder.


„Driven“: Leider ohne „Personal Changes“, aber zumindest sonst allen Hits der Band. Für Bewegung ist hauptsächlich immer noch Bassist Pascal verantwortlich, aber so oder so mal wieder ein schöner Auftritt. War wirklich viel zu lange her.


„Polyone&Kollektiv 72“: Nicht ganz so chillig wie ich es erwartet hab, aber trotzdem sauber abgeliefert. Sehr geile Remixes von „Falsche Freunde“ und „Eiserner Wille“. Und gerade Letztgenanntes bleibt im Kopf.


„Stay focused“: Post-Emo, Pop Punk, „System of a down“ Cover. Die Mischung kann als bunt bezeichnet werden. Oder als Identitätslos. Je nach dem wie man es sehen will. Aber Wurst. Den Leuten hat es gefallen, also warum nicht.

Cruel Division: Gute Instrumentalarbeit und super Texte… Glaub ich. Also vielleicht zumindest:-)


Koza Mostra: Was bitte war das denn? WAS für eine Wahnsinnsshow, was für ein Abriss. Die griechischen Ska Punker haben wirklich ALLE Register gezogen und allen Widrigkeiten zum Trotz eine Performance abgezogen, die in Erinnerung bleiben wird. Auch (aber nicht nur!) dank der Coverversionen von „Seven Nation Army“, „Highway to hell“ und „Ace of Spades“. Das war so ziemlich genau das, was einen Kalkwerk Headliner ausmachen sollte. Sooo krass! Und danke an Frank/Driven für das Aushelfen mit der Bassdrum. Aber ich gehe mal davon aus, dass haben sie dir auch gesagt:-) Bombe!

„Sons of Uhura“: Stonercore zum Ausklang passt super, auch wenn manche Songs mittlerweile doch gut Tempo haben. Mag ich!

Ja Leute. Und jetzt kommt der Punkt wo ich eigentlich erwähne wie geil das Essen war, wie fantastisch die Kunstausstellung (Grüße an Jannis!) und wie geil das Essen war und wie schön die Kunstausstellung und wie geil das Essen.Aber ein Hauch Kritik muss sein:

  1. Sehr uncool, wenn es Sonntag Mittag manche Getränke und Speisen schon nicht mehr gibt. Sollte nächstes Jahr vielleicht anders kalkuliert werden.
  2. Ich verstehe die Entscheidung zwar, warum es die Sampler CD seit diesem Jahr nicht mehr gibt, trotzdem bin ich nicht der Einzige, der dass unfassbar schade findet.

Das war’s eigentlich auch schon mit der Kritik, weil das Kalkwerk nicht umsonst seit 42 Jahren stattfindet und alles (mittlerweile sogar die Bühne) immer schöner wird.

Allerdings ist mir noch etwas aufgefallen:

Gefühlt ist es Tatsache, dass es immer mehr so wird, dass der Samstag immer voller und ungemütlicher wird und Sonntag immer leerer. Klar, ich verstehe das. Arbeit und so…Aber es ist echt unfassbar schade zu sehen, wie sich manche Bands wirklich den Arsch abspielen und dann nicht mal die halbe Tribüne besetzt ist. Was man dagegen tun kann weiß ich nicht. Der Sonntag Headliner war recht prominent, die Preise bleiben unschlagbar…aber trotzdem wird das Jahr für Jahr heftiger. Und das ist irgendwie kacke.

Aber was soll’s? Man kann’s nicht ändern. Kalkwerk ist und bleibt wundervoll. Kalkwerk ist das Jahreshighlight schlechthin für mich und auch das Wetter, hat es dieses Jahr echt gut gemeint. Kalkwerk ist Liebe und Familientreffen und in diesem Moment gehen noch einmal Grüße raus an all die Kalkwerker die einfach gerne mag. Und ich glaube ihr wisst, wer ihr seid.

Und wer bis hierhin gelesen hat, für den gibt’s noch ein kleines Geschenk vom Samstag. Und zwar das hier:

Pell Mell 2023 Review Video Freitag

Übrigens war auch das Essen lecker und die „Four Monkeys“ haben tatsächlich geprobt. Zumindest klang es das erste Mal so. Achja…und „Knorkator“ haben auf der Bühne Federball gespielt.

Seepogo#10 Samstag Bericht

So geil und zerstörend der Freitag war, der längere Tag stand noch bevor. Und schon befinden wir uns wieder am Lago Alfredo.

Der Samstag begann mit großen Erwartungen. Kein Wunder, denn schließlich stand als erster Programmpunkt der erste Auftritt von „Fireball Bääm“ auf der Liste. Das Schöne dabei ist: Weder Publikum noch Veranstalter hatten auch nur die leiseste Ahnung, was sie erwartet. Klar, die Band besteht aus Ex- Mitgliedern von „RoadRage“, „Fatzke“ und „Deceiver“. Ohne Frage, alles großartige Bands. Aber funktioniert das auch zusammen gewürfelt? Ooooh ja! Irgendwo zwischen Punk, Metal und Hardcore angesiedelt, mit einer Rampensau als Sänger, kann man der Show einfach nur das Prädikat grandios geben. Soviel Energie, so viel Freude, so viel Aggressionen, soviel Emotionalität auf der Bühne…unfassbar und schwer in Worte zu fassen. The Boys are Back on Stage…and they Love to be. Bucht die Jungs! So oft wie es geht!!! Besser geht’s nicht. Da kommt sicher noch Einiges.

Auf „Far Beneath“ hab ich mich ja schon seit dem Kalkwerk gefreut. Oder um meine Notizen zu zitieren: „Placebo“ waren auch super. Es tut mir sooo leid, aber diese Assoziation bleibt nicht aus. Auf jeden Fall war es eine solide Show. Den Slot fand ich persönlich nicht optimal. Ich hätte die Jungs eher als Opener zum langsam aufwachen gesetzt oder später zum einigermaßen runterkommen. Aber ok, Hauptsache sie waren da.

Kommando Glitzer gab’s danach von „The Dead End Kids“. Die haben zwar einen englischen Namen, aber machen guten deutschen Punk. Die Sängerin war ganz am Anfang ein Bisschen leise, aber das würde zügig behoben und so war es einfach top.

„CF 98“ sind kurz umschrieben: Schnell, geradlinig und mit enorm geiler Gesangsstimme. I really Like!

Mit „VMZT“ haben die Jungs vom Kulturverein wieder die beliebtesten Gäste der heimischen Open Air Saison auf der Bühne gehabt. Gesundheitlich nicht ganz fit, aber geil wie immer. Enttäuschung des Tages: Mal wieder kein „Newconomy“. Mensch Leute…Das ist einer eurer erstklassigen Superhits! Man man man… aber immerhin: „Over the Rainbow“ war natürlich in der Setlist und so gab es endlich wieder Pogo am See.

„Wonk Unit“ waren nicht zum ersten Mal am Lago. Wer da öfter als 1x hin darf, hat es sich verdient. Im Falle von „Wonk Unit“ vermutlich mit crazy Ansagen, enorm tanzbaren Songs und dem nachhaltigen Gefühl, dass man eben eine super Performance gesehen hat.

„Grade 2“ sind ein britisches Streetpunk Trio. Nicht gerade außergewöhnlich, aber wer sagt denn, dass man das Rad immer neu erfinden muss? Muss man nicht. Klappt ja auch so.

„Alarmsignal“=Tageshighlight. Sie bestehen darauf, keine Partyband zu sein, weil sie etwas vermitteln wollen. Zur Vermittlung haben sie sich diverse Gäste auf die Bühne geholt (Mitglieder von „Dead end Kids“ und „Rogers“) und selten sehe ich Bands, die einfach so unfassbar sympathisch rüberkommen. Hätte gern noch ein Bier mit ihnen getrunken. Vielleicht nächstes Mal. Qualitativ einfach Hammer.

„Smoke Blow“ treten nur noch selten auf und waren daher als „Geburtstagsspecial“ des Seepogos angekündigt. Die Band ist mir im Laufe der Jahre immer mal wieder auf Festivals begegnet und sie sind nie meine Lieblingsband geworden. Trotz eines energiegeladenen Auftritts, einer tollen und großartigen cleanen Gesangsstimme und fliegenden Aufblas-Krokodilen, hat sich daran nicht geändert. Mir sind sie einfach zu subtil aggressiv. Ich bin da eher so bei „ganz oder garnicht“. Wie dem auch sei. Alles Geschmackssache und dem Großteil der Menge hat es eindeutig gefallen.

Ich bin dann eher so Team „Rogers“. Melodischer Punkrock, gute Texte, Mischung aus älteren und neuen Liedern und einfach Spaß am Auftreten selbst. Sie waren begeistert vom See, waren begeistert von der familiären Atmosphäre und dieser Satz fasst eigentlich das gesamte Festival schon gut zusammen. Ein würdiger Headliner für ein tolle Festival.

Was noch alles toll war, könnt ihr ja in meinem Freitagsvideo hören. Aber mal im Ernst: Das „Weil’s Rockt* in Weilmünster verdient einfach Unterstützung und ist größentechnisch einfach knuffig. Das Festival in Villmar, hat immer so 1-2 Headliner, wegen denen sich der Besuch lohnt. Das „Pell Mell“ trifft Line-Up technisch immer exakt meinen Geschmack und wird von tollen Leuten organisiert. „Seepogo“ ist Freunde treffen, Kurzurlaub, Genuss, geiler Sound, liebe Menschen, Natur und immer mal wieder neue Bands entdecken, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte. Wir haben eine tolle Region mit vielen motivierten Menschen, die Spaß an der Musik haben. Und das „Seepogo“ ist der ultimative Beweis, wie man einfach organisatorisch alles richtig macht. Und ehrlich: Ich bin echt ein bisschen traurig, dass das Kapitel für dieses Jahr abgeschlossen ist. Aber sicher geht es nächstes Jahr weiter und dann bin ich wieder da. Rain or shine.

Liebe geht raus! Cheers!

Seepogo #10 Freitag Review Video

Habt trotz der seltsamen Perspektive Spaß, fühlt euch nicht angegriffen wenn ihr anderer Meinung seid.

Samstag Bericht folgt!

Kalkwerk Festival 2023- Sonntag Bericht

Nicht jedes Jahr ist es mir gelungen, aber dieses Jahr war ich pünktlich 13 Uhr wieder im Kalkwerk.

Den Sonntag durfte die mir bis dahin unbekannte Band „Zequoia“ eröffnen. Gesang von zart bis hart mit der Stimme einer klassischen Barsängerin. Mal eher melancholisch und dann doch wieder ziemlich heavy rockend…Sehr abwechslungsreich. Das gefällt mir. Super Auftakt bei bestem Wetter.

Weiter ging’s mit „Far Beneath“. Die wirkten auf mich sympathisch und dankbar. Die Crowd wusste es zu honorieren und ihr Grunge-Sound (der von der Band, nicht vom Publikum), macht Bock aufs Seepogo, wo die Jungs ja auch am Start sind. Klang der Sänger wie der von Placebo? Nein? Mh. Hab ich mir wohl nur eingebildet.

Die „Half Humans“ spielen gefühlt jedes Jahr. Würden die es nicht tun, würden sie fehlen. DER Inbegriff von Altherren Punk, immer mit einer Prise Rock’n’Roll Flair. Eben richtig cool.

„Worry Seed“ sind eine noch sehr junge Band aus dem Kalkwerk und machen melodisch-rockige Musik. Hat mich überzeugt, auch wenn sie bislang nur 7 Songs haben. Und: Die haben den gleichen Sänger wie „Far Beneath“. Und der KLINGT wirklich wie der von Placebo!!!

Der Auftritt von „Strictly Mint“ fiel leider enorm kurz aus. Grund wahren technische Probleme mit dem Computer. Unfassbar schade. Immer wenn „Strictly Mint“ performen lehne ich mich zurück und genieße die angenehm klare und kühle Stimme der unglaublich talentierten Sängerin. Bloß die Kürze des Auftritts hat es verhindert, dass ich mich vollends in die hypnotisierenden Synthie Klänge fallen lassen konnte. Schade. Nächstes Jahr dann wieder. Ach übrigens. Die Sängerin klingt nicht als ob sie zu Placebo gehört.

Ich bin ja schon immer der Meinung, dass Bassisten überbewertet sind. Deshalb hab ich auch kein Problem damit, dass „Kaocide“ derzeit keinen haben. Dafür haben sie einen mehr als fähigen zweiten Sänger mitgebracht und der hat, der sich ständig weiterentwickelnden Metalcore Institution des Kalkwerks noch mehr Würze verliehen, als sie sowieso schon besitzen. Und das ohne wie der Sänger von Placebo zu klingen.

„Jentellmen“ waren mal wieder großartig, nur leider gefühlt auch ziemlich kurz. Ob sie es wirklich waren oder nur kurzweilig, kann ich nicht sagen. Fakt ist: Jenna ist „The Voice of Kalkwerk“ für mich und hat dementsprechend fantastische Musiker um sich versammelt. Ihre quirlige Art und die kreativen Versionen alter Klassiker machen die Auftritte dieser Band, immer zu einem besonderen Vergnügen. Und Klang der Background Sänger nicht wie der Sänger von Placebo? Definitiv: Nein!

„4 Zimmer Küche Bad“, die (sorry aber ich MUSS es einfach erwähnen) ihren ersten Auftritt ja auf einer Schoppeklopper Party hatten, hab ich mittlerweile schon echt oft gesehen. Mal davon abgesehen, dass ich mit den nicht ganz jungen Jungs immer Spaß habe, dieses Mal fand ich es noch eine Spur geiler. Super Setlist, super Deko (8 Herz Luftballons+ extra großes Herz) und ein Circle Pit. Perfekt wäre wenn sie noch einen neuen Song gehabt hätten. Achja. Hatten sie ja! „Irgendwas ist immer“. Und das stimmt! Der Sänger klang zwar nicht nach Placebo, aber egal. Tolle Show durch und durch war’s trotzdem.

Als Headliner hat das Booking Team die Franzosen „Les Barbeaux“ verpflichtet. Den subjektiven Modus schalte ich jetzt mal ab. Objektiv haben sie mitreißende Musik gespielt, die beim Publikum sehr gut ankam. Mitmach-Animationen und ein begeisterter Bassist, fanden die Leute einfach sympathisch und natürlich war auch bei Ihnen eine Zugabe unvermeidbar. Subjektiv gesehen, gab es schon bessere, abwechslungsreichere Headliner, aber den Rest der Leute hat es wohl mehr überzeugt als mich und damit wohl alles richtig gemacht.

Tagesheadliner wenig überraschend: Für mich ganz klar „Bloodspot“. Deren Show begann erst 23:30 Uhr weswegen ich die Zugabe nicht gesehen, aber immerhin von Weitem gehört habe. Extra Trommel Action bei „Volcanos“. Hätte ich wirklich zu gern gesehen. Vorher gab es eine gute Mischung von ganz alt („Far from Innocent“) bis ziemlich neu („Death by dinosaur“) und einen sehr ordentlichen Gastauftritt von „Bronson A.D.s“ Sänger „Becker“. Tja. Wieder keiner der wie Placebo klang. Echt schade.

Und wer nicht die Geschichte kennt, warum der Bloodspot Song „Death by dinosaur“ zu einem Jobverlust geführt hat, hat sich wohl die Austellung nicht angeschaut. Die beschäftigte sich diesmal mit der Kunst von Bloodspots Vocalist „Pete“ und hat mir gut gefallen.

Für die Kinderunterhaltung war wieder der unfassbar sympathische „Herr von Bauch“ engagiert und hat die kleinen Besucher bestimmt wieder zum Staunen gebracht.

Last but not least war auch das Essen wieder super lecker, die Preise fair, die Getränke kalt, die Leute nett…Einfach eben immer wieder ein Familientreffen. Mein Limburger Jahres Highlight und das schönste Fest sowieso.

Danke an Team für 3 unvergessliche Tage. Wie jedes Jahr eben.

Kalkwerk Festival 2023-Bericht Samstag

Endlich wieder Kalkwerk! Das denk ich mir jedes Jahr im Juni und so war es auch dieses Jahr wieder. Freitag war Varieté, wohl gemerkt das Beste seit Jahren und danach konnte man noch mit „Slow turtle Joe“ smooth ins Wochenende grooven.

Samstag ging’s dann pünktlich um 13 Uhr los, die erste Truppe des Tages waren „Volksverräter“. Die spielen „nur Hits“, „was fürs Herz, was zum Schunkeln, was zum Funkeln.“ Oder einfach Punkrock. Mit klarer politischer Kante, 3 stimmigem Gesang(sehr geil!) und ner Riesenportion Attitüde.

Für Bassist „Kurdel“ ging es unmittelbar weiter, denn als nächstes standen „Blinde Wut“ auf dem Programm, von denen er Frontmann ist. Das funktioniert hervorragend. Schnell, kompromisslos und immer geradeaus. Und den Bandnamen, hätte ich nicht besser wählen können.

„Frontex“ sind die klassische Punkband des Kalkwerk. Nachdem er Teil des dreistimmigen Gesangs beim Samstag Opener war,darf Gizmo hier wieder alleine ans Mikro. Grandiose Texte, immer genau auf den Punkt und immer wieder DIESER Gesang. Eine wunderbare Punk Show ohne Schnörkel und einem Gitarristen, der auch mit gebrochenem Finger spielt. Respekt dafür.

Ebenfalls einen soliden Auftritt gab es von „Sevenleaves“. Auf Deutsch? War das nicht früher anders? Vielleicht trügt mich mein alter Kopf, aber ich habe sie als Band mit englischen Texten im Kopf…egal. So oder so. Grundsolide und ordentlich abgeliefert. Daumen hoch!

3 erstklassige MC’s, ein großartiger Gitarrist, fette Beats und was zu sagen. Fertig ist die Mischung, die „Stille Wasser“ letztes und dieses Jahr wieder zu einem Tageshighlight machten. „Wer ist wieder da, wer ist wieder zurück?“ Oberfett!!!

„Driven“ sind und bleiben eine wunderbare Band, die ein buntes Potpourri aus älteren Gassenhauern und neuerem Material zum Besten gaben. Leider stand der Auftritt unter keinem guten Stern. Der Bass war zu laut gemischt und Gitarrist/Background Sänger Daniel fehlte krankheitsbedingt. Besonders sein Gesang hat spürbar gefehlt und „Personal Changes“ von Stefan gesungen…Geht nicht. Aber nunja, Versuch war es wert. Und das ist es was zählt. Danke trotzdem. Und das meine ich komplett positiv. Ich hab euch lieb.

Wer auch immer als Pausenmusik „Frau Doktor“ ausgewählt hat…Liebe geht auch an dich raus!

Mit „Cruel Division“ stand nun der brachialste Act des Samstages auf der Tagesordnung. Hat bestochen durch Geradlinigkeit und Lautstärke. Ist es metallischer Hardcore oder hardcorelastiger Metal? Im Prinzip ja scheißegal. Angenommen wurde es sehr positiv und… Leck mich am Arsch! Was für geiles Growling. Das war ja Weltklasse.

„Sons of Uhura“ klingen auch ziemlich international und zudem auch sehr professionell. An manchen Momenten erinnert mich der Gesang leicht an Lemmy, an anderen wiederum überhaupt nicht. Generell sind die emotionaleren Parts bei „Sons of Uhura“ die Besseren. Was die Musik dieser Stonercore Band bertrifft: Sie ist kernig. Sie ist ehrlich. Sie ist kraftvoll. Und obwohl das jetzt mal wieder ganz subjektiv nicht mein favorisiertes Genre ist: Auf einem Festival nehme ich sie jederzeit gerne mit.

Tja. „Dana Plan“. Ich weiß, dass die nächsten Zeilen mindestens einem Bandmitglied egal sein werden. Aber ich schreibe sie trotzdem. „Dana Plan“ sind 4 Vollblutmusiker mit unglaublichen Songwriting Qualitäten, die ihre Instrumente allesamt überdurchschnittlich beherrschen. Ich persönlich mag halt Musik mit Gesang lieber, aber konnte es als passenden Tagesausklang der rockigen Musik verbuchen. Beim Rest des Publikums konnten sie definitiv punkten und das Intro bzw. das Ende des Konzerts mit 6 zusätzlichen Drummern aus dem Kalkwerk zu bestreiten…war schon eine unfassbar geile Idee. Mir ist egal wie sie über mich denken. Ich bewerte die Musik und nicht die Menschen. Und Musik, die war Oberklasse.

Headliner am Samstag waren die Essener Reggae Combo „Betrayers of Babylon“. Und „Betrayers of Babylon“ werden mir definitiv als einer der geileren Headliner in Erinnerung bleiben. Das hat mehrere Gründe: Der Frontmann füllt seine Rolle voll aus (Stichwort Publikumskontakt/Animation) und klingt ab und zu wie die deutsche Underground Reggae Ikone „Nosliw“. Eine geile und teils perfekt aufeinander abgestimmte und übertrieben cool anzusehende Performance, gab es von der Brass Fraktion und des Bassisten. Der ganze Auftritt war Hammer abwechslungsreich und von Ska, über Jazz bis Hip Hop Elementen war wirklich ALLES zu finden, was die Gruppe sich auf die Fahne schreibt. Die ganze Show war kurz und schlicht gesagt einfach fantastisch und enorm unterhaltsam. Und das selbst nach den Zugaben und wenn das Licht angeht immer noch mehr gefordert wird…das ist selbst für das stets dankbare Kalkwerk Publikum aussergewöhnlich. Also alles richtig gemacht:-)

Ja und sonst so? Faire Preise, gutes Essen, liebe Menschen. Kunst, Musik und Kinderprogramm. Und eben das Flair, was nur diese Location haben kann. Typisch Kalkwerk halt.

Metal Abend im Juz Weilburg- Bericht

Am 01.04.2023 zog es mich mal wieder in die alte Heimat. Bei Regen und Kälte und beim dritten Versuch, hab ich es endlich mal geschafft mir den Konzertraum im immer noch ziemlich neuen JUZ anzuschauen. Drei fantastische Bands haben schließlich zum Tanz geladen.

Die Location selbst ist auf alle Fälle schonmal mega cool. Ein gemütlicher Raum mit Kicker, Sitzecke und Bar lädt zum gemütlichen Verweilen ein, aber darum waren wir ja nicht da.

Der Konzertraum selbst verfügt über eine kuschelige Atmosphäre und ist größentechnisch einfach prädestiniert, für Shows dieser Größenordnung und schon bald nach dieser Feststellung gings los.

Den Anfang machten „Guerilla Fist“. Die hab ich gefühlt noch nicht live gesehen und besonders das Schlagzeug huldigt Vorbildern wie “ Soulfly“ ungemein. Nicht perfekt war dagegen der Gesang. Die Stimme ist perfekt. Anfangs hätte sie lauter abgemischt sein können und ich glaube, wenn man dem ganzen einen gewissen Hall-Effekt geben würde, käm das Ganze noch viel fetter rüber. Aber trotzdem hat sich die Truppe den Arsch abgespielt und den Abend würdig eröffnet.

Weiter ging’s mir unseren Buddies von „Bronson a.D.“. Ihr Intro ist herrlich zynisch und ihre Musik immer direkt auf die Fresse. Ich weiß nicht warum, aber der Bassist hat sich erstmal auf die Schnauze gelegt, bevor es dann richtig rund ging. Das erste Mal an dem Abend kam auch die „Pole PiT Stange“ zum Einsatz. Dies ist ein Pfeiler der nahe der Bühne mitten im Raum steht. Was Andere als störend empfinden, machen Metalfans zum Kultobjekt und so wurde an dem Abend eine kleine Alternative zu altehrwürdigen Moshpit und Circle Pits geschaffen. „Bronson a.D.“ waren übrigens bombig, nur leider gefühlt zu kurz.

„Bloodspot“ gehören für mich zur Elite der heimischen Bands und warum die nicht zur obersten Riege DER geilsten Bands aus Deutschland gehören…Ich kapiers nicht. Von 0 auf 100 in 2 Sekunden. Testosterongeladen, sauwütend, aufpeitschend und totale Eskalation auf der Bühne. Technisch perfekt und die Übertragung auf das Publikum gelingt immer, egal wo sie sind. Im Vordergrund standen Songs ihres großartigen Longplayers „The Cannibal instinct“, aber auch die Eine oder andere Perle hatte doch ihren Platz in der Setlist. Ich hätte nix gegen ein bisschen mehr „By the Horns“ , „to the marrow“, “ Vielfrass“ und „Kein Mensch ist illegal“gehabt, aber ich versteh ja: Wenn man 4 Knalleralben hat, muss halt selektiert werden. Ich hätte gern mal einen Arzt bei der nächsten „Bloodspot“ Show anwesend, der mal analysiert wieviel Kalorien die Kerle bei so ner Show verbrauchen und ob der Puls von Sänger Pete noch im menschlich messbaren Bereich liegt oder er die Werte in monströse Höhen treibt. Das wäre spannend. Unglaublich FUCKING geil.

Drei Bands, drei geile Shows, viele unglaublich liebe Menschen,ein unfassbar heißer Raum in einer Mega Location. Jetzt noch das Bit gegen ein gutes Bier austauschen und besser kann man seinen Samstag Abend nicht verbringen.

Riesen Danke an alle 3 Bands und an den Jugendpfleger Brian, der sowas jetzt in Weilburg möglich macht.

Wir sehen uns bald wieder.

Euer Lord of Kerry

Pell Mell 2022- Bericht Samstag

„Hirschberg Gin“ ist sehr lecker und der einzige Gin, den ich wirklich gerne trinke. Dies war eine unbezahlte Produktplatzierung. Außerdem haben diese netten Menschen eine tolle Bühne auf dem Pell Mell Festival, die dieses Jahr weit besseren Sound hatte als 2021. Überhaupt stimmt auf dem Pell Mell alles. Schicke neue Becher, super Orga, freundliche Security und eine überdurchschnittlich gute Getränkeauswahl. Preislich ist es nicht mehr so toll wie früher, aber wenn es die momentane Lage zugelassen hätte, wäre es das sicherlich gewesen. Abgezockt hab ich mich auf jeden Fall nie gefühlt, weil dafür ist das Pell Mell einfach zu gut. Und ja: I love Pell Mell.

All das hätte ich zwar sowieso noch geschrieben, aber so merkt vielleicht keiner, dass ich mich beim Zeitplan irritieren lassen habe und „Everxready“ ohne meine Anwesenheit den Samstag eröffnet haben. Tja. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Gut war es bestimmt trotzdem.

Mein Pell Mell Samstag begann also mit „Dying Breed“ und die waren für mich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Von 0 auf 100 wieder im Pell Mell Modus. Diese Band passt da einfach exorbitant gut hin.

„Valiant Alley“: Mit geilem Gesang gepunktet. Ober fette Schlagzeug Arbeit, mal melodische und mal knüppligeren Gitarren und animierten das Publikum zum Mitmachen. Wenn man dann noch merkt wieviel Bock sie dabei haben das zu machen, was sie tun…dann nenne ich das ein weiteres Highlight

„XO Armor“ waren ebenfalls eine Ersatzband. Die Musik war Bombe und auf die 12. Der Sänger war ( sagen wir mal) „bemüht“. Nicht ganz so mein Ding.

„Kalaska“ brachten Abwechslung aufs Festival. Einerseits recht punkig, andererseits aber auch mit einem unverkennbaren Indie Vibe. Fand ich richtig cool.

„From fall to spring“ …Also ich persönlich mag ja den Sommer lieber. Deswegen Jahreszeitenmässig nicht meine Band. Musikalisch dann schon eher. Geile Stimme! Auch bei den Hip Hop Parts. Gute Stimmung, erinnert mich leicht an Zebrahead. Und dann plötzlich ZACK! Regen. Das nenn ich schlechtes Karma. Hätten sich vielleicht eher einen sonnigen Namen gegeben. From Sunshine and Spring klingt doch gar nicht mal so scheiße oder? Übrigens haben sie auch noch ein ordentliches Linkin Park Cover eingebaut. Chester wäre zufrieden gewesen glaube ich.

Was von „Hostage“ unter den gut gefüllten Schirmen ankam klang gut…war aber leider nicht sonderlich viel. Wettermäßig echt nicht zu beneiden.

„Destination Anywhere“ melden sich mit einer geilen Show endlich zurück. Ich habe erst beim Konzert gemerkt, wie sehr sie auch mir gefehlt haben. Und ich glaube gefehlt hat die Ska Combo so ziemlich jedem, der schon länger das Pell Mell besucht. Und bei soviel sonniger Mucke hatte dann auch der Regen keine Chance mehr.

Weiter geht’s. Und zwar mit „Herbst“. Name passt. Hatte schon fast befürchtet jetzt regnets wieder. Aber war ja zum Glück nur die kleine Bühne, da hat das wohl nicht soviel Einfluss.

Pell Mell du geiles Stück…Rudelbums ab jetzt. Wer die „Emil Bulls“ verpflichtet, hat einfach alles richtig gemacht. Endlich mal niveauvolle Ansagen. Eine DER besten Livebands in Deutschland. Wer das noch nicht erlebt hatte, wird spätestens jetzt zustimmen. Wer sie schonmal gesehen hat, wusste ja Bescheid. Brett!!!!!

Das Festival neigt sich langsam dem Ende zu. Die Hirschberg Gin Stage schließen dürfen „The Oklahoma Kid“ als letzer Live Act auf dieser. Beim Gitarristen links auf der Bühne ist der Name Programm, das mit dem Kid. Sehr sehr sehr energetische und bewegungsreiche Show, sehr positives Feedback vom Publikum. Uhrzeit gerechtfertigt. Großes Kino!

Als Headliner hat sich die Pell Mell Crew die Deutschpunk Legende „Betontod“ aus dem Ärmel geschüttelt. Und was soll ich zu deren Show anderes sagen, außer: Wie geil war das denn bitte? Ein besseres Finale der heimischen Open Air Saison hätte ich mir NICHT vorstellen können. Ich wusste garnicht wieviel Lieder, die ich kenne von Betontod sind. Ein straighter, linker und geradliniger Auftritt der keine Wünsche offen gelassen hat. Einfach wunderschön so den Sommer ausklingen zu lassen.

Ja, so ist das. „Betontod“ waren klasse und spiegeln damit das gesamte Pell Mell wieder. Es ist und bleibt mir ein inneres Blümchenpflücken, auch dieses Jahr wieder darüber berichten zu dürfen. Es war ausverkauft und ich glaube kein anderes Festival hat das SO verdient, wie das Original aus Obererbach. MAXIMUM SUPPORT!!! Danke für alles und bis nächstes Jahr.

Euer Lord of Kerry

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Nachtrag zum Freitag: Ich liebe die „Four Monkeys“, die die Aftershow bestritten haben. Mit feinstem Dilletantismus nehmen sie sich Klassiker aller bekannten Punkbands vor und spielen Sie einfach dermaßen scheiße, dass sie wieder so klingen,wie bei den Originalinterpreten im Proberaum beim ersten Mal spielen. Das ist einfach total toll. I LIKE!

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